Zurück in die Freiheit

Hin und wieder entlässt das BLM kleinere Herden aus seinen Holdingpens und gibt ihnen die Freiheit zurück. Das passierte bisher selten und ist, verglichen mit der enormen Anzahl an Mustangs und Wildeseln, die vom BLM insgesamt eingefangen wurden und werden, ein Tropfen auf dem heißen Stein – aber, es ist ein Anfang.

Wild Horse Advocates hoffen, dass das BLM beginnt sein Management zu überdenken und sind über jeden Schritt, der den Tieren entgegenkommt, dankbar. Zudem wächst nicht nur der Druck der Bevölkerung auf die Behörden, auch eine aktuelle wissenschaftliche Studie, der National Academy of Sciences Report, stellt fest, dass die bisherige Verwaltung von Wildpferdeherden nicht zur Erhaltung der Bestände beiträgt, sondern zu ihrem Verschwinden.

17. Februar 2012/Stone Cabin/Saulsbury HMA nahe Tonopah Nevada - 189 Mustangs (Hengste und Stuten) wurde an diesem Tag die Freiheit geschenkt. Allerdings handelt es sich bei diesen Tieren nicht um Familiengruppen oder intakte Herden. Dennoch - diese Pferde sind wieder frei und die Hoffnungen sind groß, dass sie es bleiben.
(Quelle: Wild Horse Education)

Die Freilassung von Wildpferdeherden ist ein sehr begrüßenswerter Schritt. In der Vergangenheit konnten zwar einzelne Tiere bei den Round-ups entkommen bzw wurden wieder freigelassen, allerdings ist ein Überleben für sie, als Herdentier, in der Wildnis schwierig. Trotzdem schafften es einige von ihnen, sich anderen, noch freilebenden Familien oder Herden anzuschließen und somit ihr Fortbestehen vorläufig sicherzustellen. Somit ist und bleibt es das Ziel, intakte Wildpferdeherden wieder in die Wildnis zu integrieren.

Foto und Video: Wild Horse Education