Nachrichten

Blizzard tötet über 100 TSD Tiere – Hilfe dringend benötigt

2013-10-14 11:14

ISPMBcall

In der vergangenen Woche tobte über Wyoming und Western South Dakota ein derart verheerender Sturm, bei dem geschätzte 100 000 Rinder, Schafe und Pferde ihr Leben verloren. (siehe Bericht von CNN)
Die Tiere verendeten aufgrund der einsetzenden Unterkühlung, über Tage regnete es pausenlos, dazu kamen Sturmböen, anschließend fegte ein Blizzard mit Schnee und Eis über die Prärie.
Der Wetterumschwung geschah urplötzlich. Wurde Süd Dakota noch bis vor wenigen Tagen mit sommerlicher Wärme verwöhnt, schlug nun das Wetter um. In den nächsten Tagen werden weitere Stürme erwartet.

In Bundesstaaten wie zb Süd Dakota wird extensive Viehwirtschaft betrieben. Das bedeutet, Rinder, Schafe und Pferde befinden sich das ganze Jahr durchgehend auf großzügig bemessenen Weideflächen. Im Normalfall passen die Tiere sich der dortigen Witterung an und können sich auf Wetteränderungen einstellen. Diesmal allerdings blieb dazu keine Zeit. Weder konnten die Tiere sich ein schützendes Winterfell zulegen, noch Zuflucht vor dem einsetzenden Sturm finden.

Die Folgen waren tragisch: Mehr als 100 000 Tiere verendeten, unzählige Rancher und Viehalter befinden sich derzeit in Existenznot. Zusätzlich verhindert die momentane Haushaltskrise der US-Regierung, der sogenannte Government-Shutdown, dass Hilfe die betroffenen Gebiete erreicht.

Auch eine Wildpferdeorganisation in Süd Dakota ist von den Folgen des Blizzards betroffen. (siehe Bericht "ISPMB Horses Need Your Help After Devasting Winter Storm Hits South Dakota")
In Lantry, auf der Cheyenne River Indian Reservation gelegen, erlebte die Internationale Gesellschaft zum Schutz von Mustangs und Wildesel (ISPMB), aufgrund des Wetters, ein Disaster. Über 50 Pferde, hauptsächlich Fohlen, Jährlige und ältere Tiere, fielen dem Blizzard zum Opfer. (Hierzu ein kurzes Video über die aktuelle Situation vor Ort, sowie ein Online-Artikel mit Fotos)

ISPMB zählt zu den ältesten und größten Organisationen in Amerika, welche sich dem Schutz der Mustangs und Wildesel widmen (weitere Infos hier) und finanziert sich ausschließlich über Spendengelder. Größte Sorge ist momentan der Erwerb von Heu, da die Rauhfutterpreise, bedingt durch die Dürreperioden der vergangenen Jahre, auf das Dreifache angestiegen sind. (siehe Artikel „200 Wildpferde suchen ein neues Zuhause“)

Das Heu wird dringend benötigt, um die Pferde ausreichend durch den Winter zu füttern. Jegliche Unterstützung in Form von Sach- und/oder Geldspenden ist daher Willkommen.
Weitere Informationen erteilt Karen Sussman, Präsidentin von ISPMB, sowohl per Email als auch per Telefon, der direkte Link zur Webseite befindet sich hier.

 

Dear Friend of Wild Horses:

Today, I am writing to ask for your help. The severity and length of the economic downturn has hit charities hard and we are facing the upcoming winter without enough funding to purchase enough hay.

For the past eleven years, we have managed up to four wild herds and have developed a superior model for managing wild horses which will be shared in Washington, D. C. this year. We are the only privately funded group systematically studying the social behaviors of wild horses. In fact, we may be the only group doing wild horse behavioral work anywhere in the West.

Our findings are extraordinary because two of our herds had little human intervention until we received them giving us the best baseline behavioral data in the United States. The wild herds managed by the BLM have had excessive gathers over the past twenty years, which have destroyed family structures and altered behaviors to a point that could threaten their survival in the wild. Our two herds hold the key to understanding natural healthy behaviors which will allow us to improve management practices on public lands.

Our organization has had many accomplishments over the past 50 years. If it weren’t for the efforts of our first president, Wild Horse Annie, there would be no wild horses left in our country today. In 1971, we were the force behind the passage of the Wild Free-Roaming Horses and Burros Act which stopped the slaughter of wild horses and burros on public lands so future generations could enjoy these living legacies of the West.

Our current conservation work is vital and we must preserve our four herds. We must purchase 3,000 bales of hay which average $35/bale before November 1st. We hope you can help our efforts so we can not only save our herds but with our ongoing studies, have the potential to save all of America’s wild horses.

For more information about our work, please contact Karen Sussman, president at 605-964-6866 or E-mail at ispmb@lakotanetwork.com

Karen A. Sussman

President, ISPMB

 

Zurück