Round-Ups

Dieser Begriff umschreibt die vom Bureau of Land Management, kurz BLM, organisierten und durchgeführten Herdenabtriebe.
Das BLM setzt dafür zumeist Hubschrauber ein, welche auf den weitläufigen öffentlichen Ländereien die Mustangs und Wildesel aufspüren und sie in die vorbereiteten Fallen (traps) treiben. Dort werden die Familien voneinander getrennt, nach Alter und Geschlecht selektiert, anschließend verlädt man die Tiere in Transporter und bringt sie in die Ausläufe der sogenannten Holding – Facilities des BLM.

Round-up Jahr 2012 (Fotos und Video: Laura Leigh/Wild Horse Education)

Als Grund für die zahlreichen Round-ups (oder „Gathers“, wie das Abtreiben der Herden vom BLM bezeichnet wird) nennt die staatliche Behörde in erster Linie die Notwendigkeit der Bestandskontrolle. Eine Überpopulation an Mustangs und Wildeseln soll verhindert werden - das BLM argumentiert, im Sinne der Tiere zu handeln. 

Das BLM führt Round-ups im Rahmen eines Geschäftsjahres durch. Generell findet das Zusammentreiben der Wildpferde und -esel von Anfang Juli bis Ende Februar statt. Das BLM erklärt, dass von März – Juni die Fohlensaison eröffnet ist und die Stuten demzufolge sich um ihren Nachwuchs kümmern. In dieser Zeit ist die Benutzung von Hubschraubern verboten. Ausnahmen wären dennoch von Nöten.

files/inhaltbilder/bilderrounduplaura/74260_406210996117941_695698873_n.jpgDie Organisation Wild Horse Education war so freundlich, uns Video- und Bildmaterial von Round-ups zur Verfügung zu stellen. (Alle Fotos und Videos sind Eigentum von Laura Leigh) An dieser Stelle wird dem Interessierten ein Einblick über das Prozedere und die Folgen der Round-ups gewährt.
Eine aktuelle Liste der Round-ups 2014 befindet sich hier.

 

Alle Fotos sowie Video: Wild Horse Education