Was können Sie tun?

Warum brauchen Amerikas Wildpferde Ihre Unterstützung?
Die Antwort finden Sie hier: Wild Horses & Renegades by James Anaquad Kleinert feat. Viggo Mortensen, Sheryl Crow, Peter Coyote (MovingCloudProduction/The AmericanWildHorse)

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Informationen&News

Was passiert wo, wie, wann und warum? Regelmäßige Up-dates, Infopakete zum Ausdrucken sowie Newsletter versorgen Sie mit Auskünften über aktuelle Geschehnisse rund um die wilden Pferde Amerikas

  • Wild Horse Education: Infopakete (Pdf) zum Ausdrucken
  • American Wild Horse Preservation: News, Petitionen und vorgefertigte Briefe an Politiker und Verantwortliche, unter die Sie nur noch ihren Namen setzen und damit ihre Stimme geltend machen
  • Sign-up - Newsletter der Organisation
  • Return to Freedom: Informationspaket über die Situation der Wildpferde und -esel zum Ausdrucken
  • ISPMB: 10 Wege, um zu helfen
  • Filmemacher James Anaquad Kleinert stellt auf seiner Webseite einen Beispielbrief an Präsident Obama und verantwortliche Senatoren zur Verfügung, zudem kann der Trailer zu seiner Reportage Wild Horses & Renegades hier angesehen werden
  • Protect Mustangs: Petitionen

And Last but not Least: Spread the Word – Erzählen Sie anderen von den wilden Pferden Amerikas

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Sponsor a wild Horse – Patenschaften für Wildpferde

Möglichkeiten, um einzelne Tiere oder auch ganze Herden finanziell zu unterstützen

Donate - Spenden

Die meisten der Organisationen sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um ihre Arbeit fortsetzen zu können. Spenden sind daher immer willkommen.
Die Gelder werden für unterschiedliche Zwecke verwendet. Hier einige Beispiele in loser Folge:

  • Kauf von Heu & Wasser bzw dessen Nutzungsrechte

  • Landerwerb

  • Instandhaltung von Stallungen und Weiden

  • Pflege erkrankter oder traumatisierter Tiere

  • Kosten Tierarzt, Schmied und Verwaltungsgebühren

  • Training von Pferden, die zur Vermittlung freigegeben werden sollen

  • Versicherungen

  • Reisen zu Round-ups und Auktionen, um direkt vor Ort berichten zu können

  • Finanzierung von Gerichtsfällen

  • Freikauf von Mustangs und Wildesel

Spenden: Wild Horse Education; AWHP; Return to Freedom; Black Hills Wild Horse SanctuaryISPMB; Protect Mustangs

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Volunteer – Direkt vor Ort

files/witchatwork.JPGDie wohl spannendste und intensivste Form der Unterstützung bietet ein Aufenthalt direkt vor Ort. Der Großteil der Organisationen ist auf freiwillige Helfer angewiesen und könnte ohne deren Assistenz nicht bestehen.
Das Aufgabengebiet gestaltet sich dabei recht vielseitig. Von rein administrativen Tätigkeiten im Büro, über Fototouren, Berichterstattung, Organisieren und Durchführen von Veranstaltungen, bis hin zur Pflege oder dem Trainieren von Wildpferden ist alles dabei.

Zusätzlich bekommt der Volontär nicht nur einen intensiven Einblick in die Arbeit der Organisationen und die Situation der Wildpferde im Allgemeinen, sondern lernt gleichzeitig Land und Leute kennen. In den meisten Fällen und nach unserer Erfahrung – eine Bereicherung.

Dennoch, und das soll auch erwähnt sein, ist die Freiwilligenarbeit, bei den und für die Wildpferde kein zwingend erholsamer Urlaubsaufenthalt mit dauerhaftem Sonnenschein. Sensible Naturen können geschockt reagieren sehen sie sich mit der Situation der Tiere, direkt vor Ort, konfrontiert. Beispielsweise einen Round-up zu dokumentieren, erfordert recht stabile Nerven, ebenso die Pflege erkrankter oder verletzter Pferde und Esel.
Durchhaltevermögen ist hierbei gefragt, da, einmal vor Ort und bei Eignung und Willen, der Freiwillige schnell in alle Abläufe der Organisation integriert wird. Dazu können zb auch die Übernahme von Abend- und Nachtschichten gehören sowie weite Fahrten kreuz und quer durch verschiedene Bundesstaaten.

Auswahl Freiwilligenarbeit:

Die Voraussetzungen für einen Volunteer-Aufenthalt sind nur teilweise auf den Webseiten der jeweiligen Organisationen einzusehen. Deshalb hier der Versuch eines kurzen Überblicks bzw die Zusammenfassung unserer Erfahrungen.

files/poop warrior.JPGAllgemein ist es von Vorteil im Besitz einer relativ robusten Natur zu sein und auch dann Gelassenheit zelebrieren zu können, wenn es mal stressig wird. Der Wille und die Fähigkeit sich neuen Gegebenheiten schnell anzupassen, schaden ebenfalls nicht.
Weiterhin ist das Verstehen und Sprechen der englischen Sprache notwendig, wenngleich auch niemand Perfektion erwartet.

Dauer: Zeitlich sollten mindestens vier Wochen eingeplant werden. Viele Organisationen sind jedoch dankbar, wenn ihre Freiwilligen länger bleiben.

Gegebenheiten vor Ort: Erfahrungsgemäß muss der Volontär für seine Reisekosten (Versicherungen, Flüge, Motel, Mietwagen ect) selbst aufkommen. Die anschließende Unterbringung sowie die Versorgung mit Lebensmitteln, direkt auf den Betrieben, Ranches und/oder Organisationen, ist oft gegeben aber nicht selbstverständlich. Deshalb ist es sinnvoll, vor der Reise die Konditionen bei der gewünschten Organisationen zu erfragen.

Impfung: Bisher waren Impfungen gegen verschiedene Infektionen und bei Reisen in die USA nicht vorgeschrieben. (Eine eventuelle Auffrischung des schon vorhandenen Impfschutzes kann dennoch nicht schaden.)
Allerdings hat sich das West-Nil-Fieber deutlich ausgebreitet. Eine vorbeugende Impfung dagegen gab es bisher nicht. Da das Virus sich über Mücken überträgt, wird das Benutzen von Insektenschutzmittel und das Tragen entsprechender Kleidung empfohlen. Weitere Auskünfte erteilt das Gesundheitsamt. 

files/chaoson8legs.JPGVisum: Die Einreisegenehmigung für die Vereinigten Staaten ist Bedingung, um überhaupt amerikanischen Boden betreten zu dürfen. Diese erhält der angehende Volontär bei der US-Botschaft seines Landes. Viele reisen mit dem Visa-Waiver-Program (online auf den Seiten der Botschaft abrufbar), die Botschaft empfiehlt jedoch ein B1/B2 Visum zu beantragen. Dazu ist, nach dem Ausfüllen der entsprechenden Papiere, ein Besuch vor Ort von Nöten bei dem, in den meisten Fällen, das Visum anschließend bewilligt wird.

Wird das Visum erteilt, steht zumindest der Reise in die Vereinigten Staaten nichts mehr im Weg. Dort angekommen, werden Sie, gleich nach dem Verlassen des Flugzeuges, durch das Immigration-Office geleitet. Der Beamte stellt Ihnen einige Fragen zu Ihrem Aufenthalt und möchte zudem Ihr Visum sowie das Rückflugticket sehen. Findet er Sie und Ihre Unterlagen vertrauenswürdig, stellt er Ihnen eine Aufenthaltsgenehmigung aus und lässt Sie passieren.

files/geysir.JPGKlima: Die Wetterkonditionen in den USA, abhängig davon, in welcher Zone sich der Volontär gerade aufhält, können zur Herausforderung werden. Sowohl extrem hohe als auch sehr niedrige Temperaturen sind keine Seltenheit, Unwetter fegen oft heftig und überraschend schnell über das Land, Luftdruck, Luftdichte und -feuchtigkeit (bzw -trockenheit) können in den unterschiedlichen Gebieten und für wetterfühlige Personen belastend sein. Trotzdem gewöhnt man sich relativ schnell an die Gegebenheiten vor Ort und lernt mit ihnen umzugehen.

Jetlag: Ein eventuell auftretender Jetlag (va. Müdigkeit) ist in den meisten Fällen recht einfach zu meistern und vergeht nach wenigen Tagen.

Kulturschock: Plötzlich USA. Alles ist gleich und doch ganz anders. Wer zum ersten Mal in die Staaten reist steht vor einem Berg aus Neuigkeiten und Ungewohntem. Das ist aufregend, interessant und hin und wieder anstrengend. Die meisten Amerikaner sind allerdings sehr freundlich und hilfsbereit. Oft empfangen sie ihre Schützlinge mit offenen Armen und versuchen die Zeit des Zusammenseins so angenehm wie möglich zu gestalten.

files/buffalo.JPGWildnis/Fauna: Vorab, bisher sind wir unzähligen Wildtieren begegnet.
In Gefahr gerieten wir durch ihre Anwesenheit allerdings nie.

Die tierischen Bewohner der amerikanischen Wildnis sind faszinierend. Trotzdem ist hin und wieder ein wenig Umsicht von Vorteil. Wolf, Puma und Bär sind zwar nur noch selten zu sehen, eine Begegnung mit ihnen ist dennoch durchaus möglich, verläuft aber meistens ohne Probleme. Zudem sind sie scheu und halten sich darum oft im Verborgenen auf.

Das Treffen auf Hirsche, Waschbären, Elche, Stachelschweine, Stinktiere usw geschieht dagegen häufig. Vor allem abends und nachts wimmelt es an und auf vielen Straßen buchstäblich vor Wild. Gerade Autofahrten können somit zum spannenden Erlebnis werden, aber leider auch gleichzeitig zu unerfreulichen Ergebnissen führen.

files/tarantel.JPGSchlangen, Spinnen und Skorpione: Egal, ob giftig oder nicht, diese Tierchen sind weit verbreitet und erfreuen sich allgemein keiner all zu großen Beliebtheit. Zudem halten sie sich nicht nur in der Wildnis auf, sondern nutzen häufig auch Haus und Hof als Unterschlupf. Das Tragen von festem Schuhwerk ist somit nicht nur bei der Arbeit mit Wildpferden sinnvoll.

Dennoch wäre es Unsinn gleich in Panik auszubrechen. Sich vor der Reise Informationen über die verschiedenen Tierarten und ihrem Umgang einzuholen, erhöht die Chance eines angenehmen Aufenthaltes. Zudem geben viele Amerikaner gerne und offen Auskunft über mögliche Gefahren.

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