Überblick

files/inhaltbilder/Gaertnerei/gila4.JPGAls Wild Horse Advocates bezeichnen sich jene, die sich dem Schutz und der Erhaltung der Wildpferde und -esel Amerikas verpflichtet fühlen. Ihre Anzahl wächst kontinuierlich, mehr und mehr Menschen verbinden sich, um den Druck auf die Behörden zu erhöhen. Mit Erfolg.

Die Arbeit der WH Advocates gestaltet sich unterschiedlich. Oft gründeten sie Organisationen, die häufig in ehrenamtlicher Tätigkeit ihre Aufgaben wahrnehmen. Aber es gibt auch zahlreiche Einzelpersonen, die ihre Stimme geltend machen.

In erster Linie wird versucht, die Öffentlichkeit auf die Situation der Mustangs und Wildesel aufmerksam zu machen. Dabei nutzen die WH Advocates unterschiedliche Mittel.

Die Aufdeckung und Dokumentation von Ereignissen (Round-ups, illegale Schlachttransporte, Berichte aus den Holdings usw), das Herantreten an die Verantwortlichen, die Einbindung von PolitikerInnen ect. gehören ebenso dazu, wie das Erstellen von Meinungsumfragen, Petitionen, Briefe an die zuständigen Behörden, Gouverneure, Senatsabgeordneten usw.

Ein weiterer Punkt ist die Bereitstellung von Flächen für Wildpferde. Dazu wurden sogenannte Sanctuaries geschaffen, die unerwünschten Mustangs und Wildeseln Platz - und somit Chance auf eine erfreulichere Zukunft, als das Ausharren in den Holdings oder gar denTod, bieten.

Zusätzlich sind WH Advocates involviert in wissenschaftlichen Studien, die letztendlich das Überleben der Tiere sicher stellen sollen, zudem drehen sie Filme, fotografieren, schreiben Bücher, malen Bilder oder/und adoptieren Mustangs und Wildesel aus den Holdings des BLM heraus. Auch das Klagen vor Gericht, die Unterstützung und Durchführung von Rechtsfällen gegen die Institutionen des Staates, sind Teil ihrer Arbeit.

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Ihr Aufgabengebiet ist vielfältig, umfangreich, spannend und häufig unersetzbar. Zudem will es finanziert werden. Besonders an dieser Stelle stehen viele, der im Schutz der Tiere Involvierten, vor einer enormen Herausforderung.
Ohne ihre intensiven Recherchen sowie ihre konstanten und freiwilligen Bemühungen, wären Mustangs und Burros heute wahrscheinlich nicht mehr in der Wildnis präsent.

Dennoch bleibt der Bedarf an Unterstützung enorm. Auch, wenn sich mehr und mehr AmerikanerInnen für den Erhalt ihrer Mustangs und Wildesel einsetzen, sind sie nach wie vor auf Unterstützung angewiesen. Wenn möglich international.

Auswahl:

  • Wild Horse Education (Arizona): Umfangreiche Infos über die Situation der Wildpferde und -esel

  • American Wild Horse Preservation (Kalifornien): Schwerpunkt der Organisation ist die politische Arbeit

  • Return to Freedom (Kalifornien): Sanctuary, Infos und Erhaltung von Wildpferden in ihren natürlichen Lebensräumen

  • The Cloud Foundation (Montana/Wyoming): Infos über die Wildpferde der Arrow Head Mountains; Heimat des berühmten Wildpferdehengstes „Cloud“  

  • ISPMB (Süd Dakota): Internationale Gesellschaft zum Schutz der Wildpferde und -esel in Amerika; einer, der ältesten Organisationen im Wildpferdeschutz; Fortsetzung der Arbeit von „Wild Horse Annie“

  • Black Hills Wild Horse Sanctuary (Süd Dakota): Heimat von ca 600 Mustangs in den Black Hills; Filmlocation; Touren für Besucher  

  • Protect Mustangs (Kalifornien): Infos und Schutzprogramme  

  • Saving America´s Mustangs (Texas/Nevada): Infos und Sanctuary in Nevada

  • Livesafers Wild Horse Rescue (Kalifornien): Organisation, die Wildpferde und domestizierte Pferde aufnimmt, gesund pflegt und weitervermittelt; Sanctuaries in Kalifornien und Süd Dakota

  • Save The Mustangs Foundation (Kanada): Infos und Initiator von Save The Mustang Awareness Project  

  • Wild Horse Freedom Federation: Verbund von Privatleuten zum Schutz der Mustangs  

  • Wild Horse Rescue Center (Florida): Organisation, die sich der Erhaltung der Tiere widmet; Rehabilitationscenter
  • Great Escape Sanctuary (Colorado): bietet Heimat für "unerwünschte" Mustangs und Wildesel; offeriert Schulungen und Programme, um allgemein die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Situation der Tiere in den USA, zu richten

  • Gabriele Moritz (Colorado): deutsche Mustangtrainerin und Journalistin 

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Foto: WHE/Laura Leigh