Gaby Moritz

Gabriele Moritz – deutsche Mustangtrainerin in den USA

files/tiny_templates/Gabyonhorse.jpgVieles kann gesagt werden über Gabriele Moritz, die 1979 ihr Heimatland verließ und in die USA auswanderte. Vor allem eins - die Deutsche lebt ihren Traum.
Ihre Geschichte ist faszinierend: Moritz entschied sich, nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Journallistenstudiums an der UNI Berlin, Pilotin zu werden. Zehn Jahre später, wurde sie eine der wenigen Flugkapitäninnen der United Airlines.

Fast 30 Jahre lang, flog sie Passagiermaschinen für die amerikanische Luftlinie, ihre Passion für Pferde, besonders für die Wildpferde der Vereinigten Staaten, verlor Gabriele Moritz allerdings nie. In Deutschland auf Dressur- und Springpferden unterwegs, sattelte die Wahlamerikanerin in ihrer neuen Heimat um und konzentrierte sich auf die Ausbildung von Wildpferden.

Heute lebt die Sechzigjährige auf einem idyllischen Fleckchen im Bundesstaat Colorado, wo sie seit 20 Jahren fremde und eigene Mustangs trainiert. Zusätzlich reist sie durch die Vereinigten Staaten, um Sanctuaries (Organisationen, die auf ihren Flächen, „unerwünschten“ Wildpferden ein Zuhause bieten) bei Bedarf unter die Arme zu greifen.

Moritz Qualitäten als Mustangausbilderin sind bekannt und gefragt. Unter anderem schulte sie Wildpferde, neben anderen ausgewählten US-Pferdetrainern, für das bekannte „Extreme Mustang Makeover“. (Das Programm wurde von der „Mustang Heritage Foundation“, in Zusammenarbeit mit dem „BLM“ (Bureau of Landmanagement), ins Leben gerufen. Ziel der Veranstaltung ist es, ungezähmte Mustangs, in 90 Tagen, in umgängliche Reit- oder Gebrauchspferde zu verwandeln.)

Gabriele Moritz bleibt unterdessen gelassen. „Mein Alter beeinflusst definitiv meine Ausbildungsmethoden“, sagt sie. „Ich sehe keinen Grund zur Eile.“
Ihre Besonnenheit spricht für sich. Unzählige Wildpferde, die durch ihre umsichtigen Hände gingen, haben mittlerweile ein neues liebevolles Zuhause gefunden. 

G.Moritz und Schützling.jpgNeben der Ausbildung von Mustangs, ist es der Berlinerin jedoch ein Anliegen, insgesamt die aktuelle Situation der Wildpferde und -esel in den USA zu verbessern.
"Wir wollen, um ein Beispiel zu setzen, die einzelnen Staaten motivieren, sich um ihre Mustangherden zu kümmern und die Verantwortung mehr in den lokalen Bereich verlegen.“, äußert sie gegenüber The Mustang.de.

Weiterhin nutzt Gabriele Moritz ihre journalistischen Fähigkeiten und schreibt über die Wildpferde Amerikas. Zu ihrem Repertoire gehört, neben ihrem Blog und anderen Berichten über Mustangs, auch der Artikel „Hail The American Mustang“ für die Berlinale 2012. (nachzulesen auf Kino-Germanfilm)

Darüber hinaus, ist sie in verschiedene Projekte, zum Schutz und für die Erhaltung von Amerikas Wildpferden, involviert. Ihre Hauptaufgabe liegt aktuell in der Unterstützung der Great Escape Mustang Sanctuary.
Mehr Informationen unter: Great Escape Mustang Sanctuary (GEMS); Sand Wash Basin Wild Horses  & Colorado Wild Horse & Burro Partners

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Alle Fotos sind Eigentum von Gabriele Moritz