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Dringender Reformbedarf des BLM Wild Horse and Burro Programms

2013-06-07 15:37

(Reno, NV) Der lang erwartete National Academy of Sciences Report über das BLM Wild Horse and Burro Program wurde heute veröffentlicht. Dieser zwei Millionen Dollar teure Bericht ist eine Analyse des BLM-Programms und empfiehlt dringende Reformen.

Die Wildpferdeorganisation Wild Horse Education (WHE), fordert einen unverzüglichen Stopp weiterer Herdenabtriebe. Die derzeitigen Pläne zum Abtrieb von Wildpferdeherden stehen momentan zur Diskussion, da die Kapazitäten der Holding Facilities des BLM fast ausgeschöpft sind.

„Das Programm wurde, durch die Hartnäckigkeit des BLM, Fehler anzuerkennen, bis zur Grenze seiner Belastbarkeit ausgereizt.“, erklärte Laura Leigh, Präsidentin von WHE und Klägerin in drei Fällen vor dem Bundesgericht gegen das BLM. „Es gibt nun keine Entschuldigung mehr, weiterhin so zu tun, als ob die Vorgehensweisen des BLM richtig wären.“

Die Wildpferdeorganisationen und Menschen, welche sich dem Schutz der Tiere verpflichteten und die das BLM oft und gerne als „übermäßig emotional, wenn auch gut meinend“ darstellt, wurden kontinuierlich belächelt, wenn sie auf die ernsthaften Mängel des BLM Programms für Wildpferde und -esel hinwiesen.

Allein in den letzten vier Jahren hat das Bureau of Landmanagement mehr als 40 000 Wildpferde eingefangen und aus ihren Lebensräumen entfernt. Viele der Bestände sind heute vom Aussterben bedroht.

„Dank des National Academy of Sciences Berichts und der anstehenden Klagen von WHE gegen das BLM, ist es mehr als Zeit, um endlich aufeinander zuzukommen und zu reden.“, erklärt Leigh. „Wir sind bereit, in jeder nur möglichen Weise, einen Managementplan zu erstellen, der auf Fakten basiert.“

Quelle: WHE

 

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