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Medieninteresse an Amerikas Wildpferden nimmt zu

2013-08-08 17:17

Dave Philipps und Laura Leigh bereiten sich auf die Berichterstattung vorIn diesem Jahr hat das Interesse der Medien an der aktuellen Situation der Wildpferde und Esel in den USA deutlich zugenommen.
In der Vergangenheit sahen sich Wildpferdeschützer eher der Herausforderung gegenübergestellt, überhaupt ernst genommen zu werden. Wild Horse Advocates bemühen sich dabei, das Interesse der Öffentlichkeit auf die Verfahrensweisen des BLM bezüglich ihres Wildpferdemanagements zu lenken.

Treibende Kraft hinter ihrer Arbeit ist die Tatsache, dass das „Wild Horse and Burro Program“ des BLM nicht auf wissenschaftlich bewiesenen Studien beruht und somit nicht tiergerecht durchgeführt wird. Weiterhin bemängeln Wildpferdeschützer sowohl die profitorientierte Arbeitsweise der Behörde, zum Nachteil der Wildpferde und ihrer Lebensräume, als auch fehlende Transparenz im allgemeinen sowie die inhumane Praxis des BLM mit den Tieren an sich.
Der kürzlich veröffentlichte National Academy of Scienes(NAS)Bericht als auch jüngst gefällte Gerichtsurteile bestätigen die Aussagen der Wild Horse Advocates hinsichtlich der Arbeit des Bureau of Landmanagements.

Im September des letzten Jahres veröffentlichte der Journalist und Pulitzer Preis Nominierte Dave Philipps seine Ermittlungen, die aufzeigten, dass 1700 Wildpferde vom BLM an den Killbuyer Tom Davis verkauft wurden.
(Hinweis: Das BLM deklariert, keine Wildpferde an Schlachthöfe oder gar an Händler zu verkaufen, die die Tiere illegal über die Grenzen nach Mexiko oder Kanada in die Schlachthöfe schaffen, da die Schlachtung von Pferden (zumindest noch) in den USA gesetzlich verboten ist. Nachzulesen in deutsch hier oder in englisch von Wild Horse Education hier)
Tom Davis/Colorado wird diesbezüglich in Verbindung mit dem ehemaligen Innenminister Ken Salazar gebracht. Die Wildpferdeschutzorganisation Wild Horse Education assistierte in der Ermittlung des Falles, nachdem die Präsidentin der Organisation Laura Leigh und Journalist Dave Phillips beschlossen, zusammen zu arbeiten.

Der Sender Travel Channel wird im kommenden September eine neue Serie zeigen, die den Wildpferden Amerikas gebührend Platz zusichert.
In der Vergangenheit berichtete er bereits, ebenfalls in Zusammenarbeit mit Laura Leigh, über die aktuelle Situation der Tiere; inklusive Interviews mit dem BLM und Ranchern sowie mit Menschen, die eingefangenen Mustangs ein neues Zuhause gaben und anderen Wildpferdeschützern. Weiterhin zeigte der Sender die Wildpferde in ihren ursprünglichen Lebensräumen als auch bei ihrer Gefangennahme.

Wir freuen uns auf das Ergebnis und sind dankbar für die Aufmerksamkeit und die Zusammenarbeit.

 

Quelle: Wild Horse Education

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