Nachrichten

Pferde sterben bei weiteren Round-up

2013-08-08 14:45

Vom 02.-04. August führte das BLM einen weiteren Round-up im Blue Wing Complex/Nevada durch. Als Grund für die Maßnahme gibt das BLM extreme Trockenheit in dem entsprechenden Gebiet an.

Laut Wild Horse Education erreichte die Behörde ihr Ziel, 200 Pferde eingefangen und aus ihren Lebensräumen abgetrieben zu haben. Ferner berichtet das BLM, dass dabei, neben verletzten Tieren, auch drei Stuten starben.

Mitarbeiter der Wildpferdeschutzorganisation Wild Horse Education befanden sich vor Ort, durften allerdings die Verletzungen nicht dokumentieren.

Weitere sogenannte Wild Horse Removals sind geplant.

Das Bureau of Landmanagement gibt folgende Gründe für den Tod der Tiere an:

  • 7jährige Fuchsstute, eingefangen am 02.08., eingeschläfert, da sie in den Fallen des BLM von einem anderen Pferd getreten wurde und sich dabei ein Hinterbein brach

  • 9jährige Fuchsstute, eingefangen am 03.08., rannte gegen die Abgrenzung des Holding Corrals und brach sich den Hals

  • 15jährige Fuchsstute, eingefangen am 02.08., eingeschläfert, da sie auf einem Auge erblindet war und es zu gefährlich wurde, mit ihr zu arbeiten

Quelle: Wild Horse Education

Am 04. August wurde ein weiterer Todesfall eines Pferdes auf der Webseite des BLM bestätigt. Diesmal handelte es sich um ein Fohlen, das, laut Aussage eines Tierarztes, an den Folgen von kontaminiertem Wasser eingegangen sein soll.

Der BLM-Bericht über den Blue Wing Complex Round-up befindet sich hier.

Zurück